Beginne mit einer einfachen Liste aller Tools, Aufgaben und Schnittstellen. Markiere Duplikate, ungenutzte Logins und Orte, an denen dieselben Informationen mehrfach gepflegt werden. Sprich mit Beteiligten, dokumentiere Reibungen und priorisiere Mut zur Streichung vor Wunschdenken und glänzenden, aber ablenkenden Funktionen.
Lege fest, wo Aufgaben entstehen, wann sie in den Kalender wandern und wie Notizen verlinkt werden. Eine einzige Quelle pro Kategorie verhindert Dubletten und Suchtouren. Kurzlinks, Vorlagen und wiederkehrende Projekte schaffen Geschwindigkeit, ohne dass du an zehn Stellen gleichzeitig nachsehen musst.
Schreibe kurze Regeln: welche Kanäle wofür, welche Reaktionszeit, wann E-Mail, wann Kommentar im Dokument. Ergänze Beispiele und Grenzen. Halte es leicht testbar und überprüfe monatlich gemeinsam, ob die Regeln Arbeit erleichtern und wo unnötige Komplexität zurückgeschnitten werden sollte.
Ein gemeinsames Schema aus Datum, Projekt, Status und Klartext macht Dateien auffindbar, auch ohne Suche. Vermeide Sonderzeichen, schreibe Versionen bewusst, trenne Entwürfe von finalen Ständen. Wenn jeder dieselbe Grammatik nutzt, verschwinden zeitraubende Rückfragen und Missverständnisse merklich schnell.
Setze klare Lebenszyklen: aktiv, in Überprüfung, archiviert, gelöscht. Archiviere regelmäßig abgeschlossene Arbeit, damit aktive Listen kurz bleiben. Erstelle quartalsweise Aufräumtage, an denen Duplikate verschwinden und veraltete Inhalte weichen. Weniger Ballast stärkt die Übersicht und das Verantwortungsgefühl.
Lege Suchkürzel, gespeicherte Filter und Projekt-Lesezeichen an. Vereinbare kurze Präfixe für häufige Abfragen. Je weniger du tippen und klicken musst, desto seltener brichst du Konzentration ab. Kleine Sekunden sparen sich zu ruhigen, effizienteren Stunden auf, ganz ohne Heldentaten.